Grünes Gras (Sichtbar)

Welcome to CoolCityMülheim

      Es ist besser ein "kleines Licht" anzuzünden, als im Dunkeln zu schimpfen !

Graswurzeln  (unsichtbar)  hier wird der Begriff "Graswurzelkultur symbolisiert) Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR

Diskriminierung in der Kunstwelt

Zum Glück nicht in Mülheim an der Ruhr!

 
„Nicht ins Raster – nicht ins Rampenlicht“: Über die Diskriminierung von Künstlerinnen und Nonkonformen – auch in der Kunststadt Mülheim 
In den prunkvollen Hallen der Museen, wo Kunstwerke die Jahrhunderte überdauern, fehlt oft eine Hälfte der Geschichte: die der Frauen. Künstlerinnen, die genauso leidenschaftlich, innovativ und produktiv arbeiteten wie ihre männlichen Kollegen, wurden über Jahrzehnte übersehen, ignoriert oder aktiv ausgegrenzt. Und das nicht nur auf globaler Bühne, sondern auch lokal – etwa in der Kunststadt Mülheim an der Ruhr. 

Die Unsichtbarkeit der Künstlerinnen 

Die Diskriminierung von Künstlerinnen hat viele Gesichter: mangelnde Ausstellungsmöglichkeiten, fehlende Mitgliedschaften in etablierten Künstlervereinigungen, geringere Marktpreise für ihre Werke – und oft genug schlicht das Ignorieren ihrer Existenz. Auch in Mülheim spiegelt sich dieser Ausschluss wider. Obwohl zahlreiche Frauen künstlerisch tätig waren, tauchen ihre Namen kaum in den Archiven, Katalogen oder Gremien auf, die über Sichtbarkeit und Anerkennung entscheiden.
Ein markantes Beispiel: Edith Polland-Dülfer. Ihre Werke waren tiefgründig, ihr Stil ausdrucksstark – und dennoch blieb sie lange unter dem Radar der Kunstöffentlichkeit. Sie stand für eine Generation von Künstlerinnen, die sich ihren Platz hart erkämpfen mussten – gegen Vorurteile, männlich dominierte Kunstzirkel und eine Gesellschaft, die Frauen lieber in der Muse-Rolle als auf der Leinwand sah. 

Nonkonformisten auf der Nebenspur 

Doch es waren nicht nur Frauen, die sich gegen die Konventionen behaupten mussten. Auch Männer, die nicht dem klassischen Künstlerbild entsprachen – etwa ohne akademische Ausbildung oder mit „handfesten“ Berufen – wurden oft skeptisch beäugt.
Nehmen wir den Fall des gelernten Metzgers Manfred Dahmen (Bild unten in einer Ausstellung in Köln), der sich früh der Kunst verschrieb. Seine Werke, geprägt von Alltag, Körperlichkeit und Tiefe, sprengten nicht nur stilistische Grenzen – sie störten auch das elitäre Selbstbild mancher Künstlervereinigungen. Autodidakten wie er passten nicht in das Raster der etablierten Szene und mussten sich doppelt beweisen: mit Talent und Durchhaltevermögen. 

Mülheim: Kunststadt mit Schattenseiten 

Mülheim rühmt sich zurecht mit einer reichen Kunstszene – doch auch hier liegt vieles im Verborgenen. Künstlerinnen wie Polland-Dülfer oder unangepasste Talente ohne kunstakademischen Stempel wurden lange marginalisiert. Die Stadt trägt zwar den kulturellen Anspruch im Herzen, doch Vielfalt beginnt erst da, wo man aufhört, in Lebensläufen und Geschlechtern zu denken. 
Heute, wo Inklusion und Diversität in aller Munde sind, ist es an der Zeit, diese vergessenen Stimmen zu heben. Die Kunstgeschichte Mülheims kann gern umgeschrieben werden – facettenreicher, gerechter, wahrhaftiger. 

Fazit: Sichtbarkeit ist Gerechtigkeit 

Es braucht mehr als nur wohlmeinende Worte, um die Diskriminierung in der Kunstwelt zu überwinden. Es braucht aktive Erinnerung, bewusste Förderung und den Mut, Konventionen zu hinterfragen. Künstlerinnen wie Edith Polland-Dülfer und nonkonforme Talente haben unsere Aufmerksamkeit verdient – nicht nur rückblickend, sondern jetzt.

Denn Kunst kennt keine Schubladen. Nur offene Augen. Kunst macht vor NICHTS Halt - nur vor dem eigenen Gewissen!

Dr. Friedrich Stavenhagen, Kunsthistoriker


Der Künstler Manfred Dahmen - hier in einer seiner Ausstellungen in Köln

BESONDERE KÜNSTLERINNEN UND KÜNSTLER IN MÜLHEIM

eine Serie im Projekt "DIE NEUE SCHMATZ"

Bernd Pirschtat

 

Bernd Pirschtat hat eine faszinierende künstlerische Entwicklung durchlaufen. Hier sind einige Highlights seiner Karriere:

  1. Frühe Jahre und Ausbildung: Pirschtat begann seine künstlerische Reise mit einem Studium der Elektrotechnik, was ihm ein tiefes Verständnis für technische Präzision und Struktur vermittelte. Diese Fähigkeiten flossen später in seine Kunst ein.
  2. Übergang zur Kunst: Seine Leidenschaft für die Kunst führte ihn zur Malerei und später zur Konzeptfotografie. Er experimentierte mit verschiedenen Medien, darunter Aquarell- und Acrylmalerei, bevor er sich auf die Fotografie konzentrierte.
  3. Konzeptfotografie: In seinen fotografischen Arbeiten setzt Pirschtat oft auf konzeptionelle Ansätze, die tiefere Bedeutungen und Geschichten hinter den Bildern offenbaren. Ein Beispiel dafür ist sein Werk “Gedankenpause”, das von Leonardo da Vincis “Maria nell’Annunciazione” inspiriert ist.
  4. Aktuelle Arbeiten: In der  Ausstellung “TREFFLICH” in der Villa Artis zeigte Pirschtat verschiedene Interpretationen zum Thema „Begegnungen“. Diese Werke reflektieren seine Fähigkeit, alltägliche Momente und Interaktionen auf eine tiefgründige und künstlerische Weise darzustellen.

Pirschtats Werke sind bekannt für ihre Tiefe und die Fähigkeit, den Betrachter zum Nachdenken anzuregen. Wenn du mehr über seine spezifischen Werke oder seine künstlerische Philosophie erfahren möchtest, kann ich dir gerne weitere Informationen geben. 

Bild:  Kunstwerk von Bernd Pirschtat in der Ständigen Sammlung MMKM aus der Werkreihe "SAN FRANCISCO"

YouTube

Inhalte von YouTube werden aufgrund deiner aktuellen Cookie-Einstellungen nicht angezeigt. Klicke auf “Zustimmen & anzeigen”, um zuzustimmen, dass die erforderlichen Daten an YouTube weitergeleitet werden, und den Inhalt anzusehen. Mehr dazu erfährst du in unserer Datenschutz. Du kannst deine Zustimmung jederzeit widerrufen. Gehe dazu einfach in deine eigenen Cookie-Einstellungen.

Zustimmen & anzeigen


 Aktivitäten der Ruhr Gallery als Ergänzung der "etablierten" Kunstszene der Ruhrtalstadt ?

Von Dr. Friedrich Stavenhagen

🏛️ 1. Unabhängigkeit & Nicht-Kommerzielle Struktur Die Ruhr Gallery ist eine private, nicht-kommerzielle Institution, die ohne öffentliche städtische Fördermittel arbeitet. Das bedeutet: Sie agiert außerhalb der städtischen Kulturplanung allein aufgrund der Entscheidung der dort aktiven Künstlerinnen und Künstler.  Seit 2012 über 350 museale Ausstellungen und über 100 Kunstfahrten belegen die Aktivität dort, was mit stetigen Besuchszahlen und bester Vernetzung einhergeht.
🎯 2. Hohe Sichtbarkeit & Eigeninitiative Die Ruhr Gallery organisiert regelmäßig große Ausstellungen, Events und Künstlergespräche – oft mit internationaler Beteiligung und hoher medialer Aufmerksamkeit. Diese Eigeninitiative wird auf nicht kommerzieller Basis stets weiter ausgebaut durch Kooperationen.
📊 3.Die Ruhr Gallery verfolgt ein offenes, basisnahes Konzept: Künstlerinnen und Künstler können sich direkt beteiligen, Ateliers nutzen und eigene Projekte umsetzen. Diese Offenheit bildet das kreative Potenzial der Galerie mit dem angeschlossenen Atelierhaus.
🧩 4. Historisches Anwesen Die Galerie befindet sich in der Villa Artis, einem geschichtsträchtigen Gebäude, das früher (1867) auch Stammhaus des heutigen Tengelmann-Konzerns war.  Der Trägerverein "Kunstverein und Kunstförderverein Rhein-Ruhr - KKRR" hat das Anwesen im Jahr 2012 erworben, um hier eine freie nachhaltige Kunstausübung zu ermöglichen. 

 


Vor der Villa Artis im Jahr 1867 - Anlieferung von Kaffeesäcken

Eine Sammlung stellt sich vor:

Skulpturen gibt es in allen Materialien, Größen und Ausstattungen.

Ein  Besuch lohnt!

Mit unserem Tool kann man schnell und einfach eine Verabredung starten:  Name, Datum und Wunschzeit eintippen - nach kurzer Zeit kommt die Bestätigung.

Das Sammelsurium

Ein Sammelsurium ist eine Zusammenstellung oder Ansammlung verschiedener, oft unzusammenhängender Dinge oder Elemente. Es handelt sich um eine heterogene Mischung von Gegenständen, Ideen oder Informationen, die auf eine unordentliche oder unstrukturierte Weise präsentiert werden. 

Ein Sammelsurium kann beispielsweise eine Vielzahl von Objekten, Büchern, Bildern oder Gedanken enthalten, die keine klare gemeinsame Basis haben. Es ist eine Art Durcheinander oder Potpourri von unterschiedlichen Elementen.

Was ist ein ´Sammler?

Ein Sammler ist eine Person, die systematisch und leidenschaftlich Gegenstände, Kunstwerke oder andere Objekte sammelt. Sammler können sich auf verschiedene Bereiche spezialisieren, wie zum Beispiel Münzen, Briefmarken, Antiquitäten, Gemälde, Skulpturen, Spielzeug, Bücher oder andere Sammlerstücke. Ihr Interesse liegt oft darin, seltene, wertvolle oder einzigartige Stücke zu finden und zu besitzen, um ihre Sammlungen zu erweitern. Sammler können ihre Leidenschaft sowohl aus persönlichem Interesse als auch aus Investitionsgründen verfolgen. Sie können ihre Sammlungen privat genießen oder sie öffentlich ausstellen, indem sie beispielsweise Museen oder Galerien unterstützen.

Bernd Kirstein - Mülheimer Autor und Künstler

Das Mülheimer Urgestein zeichnet und malt zur Freude der Kunstliebhaberinnen und Kunstliebhaber in der Ruhrtalstadt Mülheim. Akutuell soll bald ein neues Buch erscheinen - wir sind gespannt!

Restaurationswerkstatt

Die Mülheimer Werkstatt hat viel zu tun - dort will man helfen,  Kunstwerke für die nachfolgenden Generationen zu erhalten.


Mülheimer Kunstschaffende

Das Ziel des Mülheimer Kunstvereins KKRR ist möglichst von jedem der vielen Mülheimer Kunstschaffenden ein typisches besonderes Werk für die STÄNDIGE SAMMLUNG zu erwerben.


Spezialitäten dank Kunstspenden

Viele Mülheimer Sammler unterstützen den Aufbau des einmaligen Museums in der Ruhrstraße 3 / Ecke Delle am Innenstadtpark "Ruhranlage" - das junge  "MMKM Museum Moderne Kunst Mülheim" - VIELEN DANK!


WELCOME TO "COOLCITYMUELHEIM"

"Kunstblicke Mülheim" hier Besucher im  "Amt für weiterbildende Fantasie" im Museumshof der Villa Artis - Ruhrstr. 3 Mülheim
Die Villa Artis - hell erleuchtet verfügt über mehr als 1.300 Quadratmeter Kunst
Das Kunst-Shuttle fährt von Atelier zu Atelier "Kunstblicke in der Villa Artis - RuhrGallery"


Beim "Surfen" entdeckt: "Andere Meinungen (gern auch kritisch!)"